Wie gut eignet sich ein Aktenkoffer für Geschäftsreisen?

Berufsbedingt bin ich seit 10+ Jahren beinahe wöchentlich auf Reisen. Anfangs mit Notebooktasche, später mit Aktentasche, und seit über 4 Jahren begleitet von einem Aktenkoffer. Meine Erfahrungen:

 

Am Flughafen

 

Ein Aktenkoffer ist eindeutig Handgepäck. Mein Luxus-Aktenkoffer von Quindici (Hergestellt 2014) paßt exakt in die Standard-Wannen an der Sicherheitskontrolle. Darüber hinaus gibt es keine Unterschiede bei der Sicherheitskontrolle zwischen einem Aktenkoffer, einer Aktentasche oder einer Notebooktasche. Außer vielleicht einem: Am Flughafen München wurde ich einmal von den Mitarbeitern auf meinen chicen Koffer angesprochen. Mit Aktentasche oder Notebooktasche ist mir das noch nie passiert.

 

Vielleicht kennen Sie das: Der Metalldetektor schlägt aus, sie werden zur näheren Kontrolle gebeten – Schuhe ausziehen und das ganze Prozedere – und sie dürfen aus der Ferne mitverfolgen, wie Ihre Habseligkeiten an Ihnen vorbeirollen, und sich im Prinzip jeder an Ihrer Brieftasche, Ihrer Uhr, Ihrem Smartphone und so weiter bedienen kann.

 

Seit ich mit einem Aktenkoffer verreise – also seit über 4 Jahren – habe ich hier ein etwas sichereres Gefühl. Solange ich nicht dazu aufgefordert werde, lasse ich mein Portemonnaie und meine Smartphones im Aktenkoffer. Mit dem Zahlenschloß verschlossen, ist ein „Gelegenheitsdiebstahl“ meiner Gegenstände deutlich erschwert.

 

Im Flieger und in der Bahn

 

Im Flieger kommt der Aktenkoffer in die Gepäckablage oder unter den Sitz. Hier kommt erneut der Vorteil gegenüber Aktentaschen ins Spiel: Aktenkoffer kann man mit einem Zahlenschloß verschließen. Und das ergibt immer dann Sinn, wenn ich meinen Platz verlasse, zum Beispiel, um auf die Toilette zu gehen.

 

Das gilt noch mehr im ICE: Wenn ich ins Bordrestaurant gehe, oder mir etwas die Beine vertrete und von Waggon zu Waggon gehe, bleibt der Aktenkoffer in der Gepäckablage über meinem Platz. Sicher verschlossen, mache ich mir keine Sorgen um den wertvollen und vertraulichen Inhalt.

 

Im Mietwagen und im Taxi

 

Im Auto kommt der Aktenkoffer am besten in den Kofferraum oder wird auf den Beifahrersitz oder den hinteren rechten Platz gelegt. Auf den Boden gestellt, würde der Aktenkoffer bei jedem Brems- und Beschleunigungsvorgang umkippen.

 

Liegend auf einem der Sitze passiert das nicht. Durch sein Eigengewicht bleibt der Koffer auch beim Bremsen und Anfahren in der Regel sicher an seinem Platz.

 

Ob der Aktenkoffer im Kofferraum gut aufgehoben ist, hängt vom Einzelfall ab. Handel es sich um einen großen und ansonsten leeren Kofferraum einer E-Klasse – womöglich noch mit einer ungepflegten Gummimatte auf dem Boden – drohen dem edlen Leder Kratzer und der Koffer wird außerdem bei jedem Bremsvorgang hin und her rutschen. Wenn der Kofferraum aber bereits gut mit anderen Gepäckstücken gefüllt, läßt sich meistens noch der Aktenkoffer zwischen die anderen Gepäckstücke schieben. Der Aktenkoffer steht dann sicher, ist vor umkippen und Kratzern geschützt.

 

Am Zielort

 

Am Zielort angekommen, fährt der Aktenkoffer „huckepack“ auf meinem großen 70 Liter Reisekoffer. Der Tragegriff des Koffers und der Tragegriff des Aktenkoffers sind dabei auf einer Höhe. Bequemes ziehen ist möglich, und ich habe immer eine Hand frei!

 

Vorsicht ist nur geboten, wenn man den Reisekoffer abstellt: Damit der Aktenkoffer nicht herunterfällt, verschiebe ich ihn leicht, so daß er gegen die Teleskopstange des Reisekoffers gelehnt ist. Bei längeren „Standzeiten“ nehme ich den Aktenkoffer ganz hinunter und stelle ihn auf den Boden.

 

Das alles funktioniert im Zusammenspiel mit größeren Reisekoffern – ab 70 Liter aufwärts – wunderbar. Bei kleineren Reisekoffern funktioniert es nicht. Deren Gehäuse sind zu niedrig, weshalb die Griffe des Reisekoffers und des Aktenkoffers nicht mehr auf einer Höhe sind. Wenn ich ausnahmsweise einmal mit einem kleinen Reisekoffer unterwegs bin, nehme ich meinen Aktenkoffer in die andere Hand.

 

Notebook und Smartphone in den Aktenkoffer – oder doch nicht?

 

Notebooks passen in Aktenkoffer. Eine zusätzliche Notebooktasche ist überflüssig. Neben dem Notebook passen immer noch die üblichen Arbeits- und Reiseutensilien Platz.

 

Nahezu alle Luxus-Aktenkoffer haben mindestens eine Smartphone-Tasche im Inneren. Ob ich das Smartphone nun in der Jackentasche oder im Aktenkoffer transportiere, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Übrigens: Wenn Sie Ihr Smartphone auf Vibrationsalarm gestellt haben, bemerken Sie Anrufe auch dann, wenn es im Aktenkoffer ist. Die Vibration überträgt sich auf den Holzrahmen des Aktenkoffers bis in den Griff. Wenn ich gerade meinen Aktenkoffer in der Hand halte, und das Handy vibriert, bekomme ich das sofort mit.

 

Ein eleganter Auftritt?

 

Der eigentliche große Vorteil eines Luxus-Aktenkoffers ist der elegante Auftritt. Je mehr Gepäck ich jedoch mit mir herumtrage, und je schwerer dies ist, desto weniger elegant wirkt der Auftritt. Auf Geschäftsreisen – trotz des vielen Gepäcks – elegant zu wirken, ist daher naturgemäß schwieriger, als wenn man allein mit einem leichten Aktenkoffer morgens in sein angestammtes Büro geht. Immerhin kommt man – mangels Trageriemen – nicht in Versuchung, sich den Aktenkoffer umzuhängen. Die Eleganz eines Aktenkoffers geht auch auf Geschäftsreisen nicht verloren.

 

Fazit:

Aktenkoffer eignen sich für Geschäftsreisen. Während einige Aktentaschen den praktischen Vor- und ästhetischen Nachteil eines Tragriemens bieten, punkten Aktenkoffer mit dem eleganteren Aussehen und besserem Schutz vor Diebstählen.

 

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